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Vor Ablauf von zehn JahrenHotels in den geschützten Dünen von Corralejo müssen nun doch abgerissen werdenNach jahrelangen Verhandlungen mit der Hotelkette RIU hatte das Umweltministerium endlich Erfolg: Noch vor Ablauf von zehn Jahren sollen die beiden RIU-Hotels Tres Islas und Oliva Beach abgerissen werden. Grund ist die Tatsache, dass die beiden Hotels mitten in den Sanddünen im Naturpark von Corralejo im Norden Fuerteventuras gebaut wurden.
 | | Galerie | © Moisés Pérez | | Sanddünen bei Corralejo mit den beiden Hotels direkt am Meer. | 29.04.2007 - Fuerteventura - Im Rahmen des Abkommens zu dem das Ministerium mit RIU gelangt ist, wurde außerdem vereinbart, dass die kleine Nebeninsel Los Lobos, derzeit Eigentum des Hotelunternehmens, wieder als „öffentliches Eigentum“ an den Staat zurückgeht. Nach dem Abriss der Hotels sollen die freigewordenen Grundstücke wieder weitgehend zu ihrem natürlichen Zustand zurückgeführt werden, so dass alle Besucher und Badegäste des Naturparks an der Küste in den Genuss der Schönheit dieser Landschaft kommen. Die Hotels Oliva Beach und Tres Islas wurden vor über 30 Jahren gebaut. Damals gehörten die Grundstücke der Kategorie „urbaner Boden“ an und waren nicht, wie heute, als „öffentliches Eigentum am Meeresstrand und Land“ ausgewiesen. Da beim Bau der Hotels der berühmte kanarische Künstler César Manrique mitgewirkt hatte, war versucht worden, die Gebäude als „Gut von kulturellem Interesse“ deklarieren zu lassen und somit vor dem Abriss zu schützen. Jedoch ohne Erfolg, zumindest in diesem Fall hat einmal die Natur gewonnen.
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Leserbriefe zu Artikel Hotels in den geschützten Dünen von Corralejo müssen nun doch abgerissen werden
01.05.2007 - Andreas Wolke, Deutschland/Schoenborn Trauer um Tres Islas Traurig, etwas schöneres und umweltverträglicheres als das bereits seit dreißig Jahren existierende Tres Islas und sein Nachbarhotel gibt es doch nicht! Muß den Alles, auch das was schon so lang existiert und funktioniert, nur weil es einigen Leuten nicht gefällt, dem Umweltschutz geopfert werden. Diese Leute, sollten sich lieber um den Süden von Fuerteventura kümmern, wo jeder Fleck dem Mammon geopfert wird. Wie sind die betroffen die seit eh und je mit der Natur planen und Urlauber naturverträglich planen und durchführen, davon betroffen. Ich habe mit meiner Frau den schönsten Urlaub meines Lebens im Tres Islas verbracht und wir werden, jetzt erst recht, wiederkommen müssen, um die Schönheit des Hauses, die Freundlichkeit seines Personals die mit liebe ihre Arbeit verrichten und die Natur in der das Haus liegt, noch möglichst oft genießen zu können. Es gibt keinen schöneren Fleck auf dieser Welt - Danke RIU, Danke César Manrique, Danke Fuerteventura! Andreas Wolke - 55469 Schönborn, Waldstraße 2A - Deutschland
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