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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Nachdem sich auf La Palma die Angriffe wilder Hunde auf Schweine, Schaf- und Ziegenherden gehäuft haben, ergreifen Cabildo und Gemeinden Maßnahmen

Hundeattacken

Die Viehzüchter La Palmas sind äußerst beunruhigt. In letzter Zeit hat es immer wieder Attacken wilder Hunde auf ihre Herden gegeben, wobei zahlreiche Tiere getötet worden sind.

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09.03.2006 - La Palma - Der Präsident des Viehzuchtverbandes, Amable del Corral, teilte mit, dass innerhalb von knapp zwei Wochen 15 Zicklein, ein Schwein, drei ausgewachsene Schafe sowie mehrere Lämmer von wilden Hunden angefallen und getötet wurden. Die Angriffe fanden nicht alle in derselben Gegend statt. Es wurden Anzeigen in Tijarafe, Garafía und Los Llanos de Aridane erstattet.
Der Verbandspräsident wies auf die potentielle Gefahr hin, die von ausgesetzten Haustieren ausgeht: „Ausgesetzte Hunde verwildern, doch das Hauptproblem ist ihre Vermehrung, denn die Welpen wachsen als wilde Tiere auf und lernen das Jagen zum Überleben.“ Schuld an den vielen ausgesetzten Hunden, so del Corral, seien die Gemeinden, die kein Haustierregister führen.
Das Umweltamt im Cabildo von Teneriffa hat bereits die Schaffung von Spezialeinheiten angekündigt, die in den Wäldern patrouillieren und wilde Hunde einfangen werden. Die Gemeinde Garafía hat ebenfalls Maßnahmen ergriffen und verfügt, dass Eigentümer aggressiver oder als gefährlich eingestufter Hunderassen ihre Tiere anleinen und unter Kontrolle halten müssen. Zuwiderhandlung soll mit bis zu 15.000 Euro bestraft werden.






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