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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Die Landwirte erlitten Verluste, die sie ohne Hilfe nicht ausgleichen können

Desaster auf La Palma

Die extreme Hitze Ende Juli hat besonders auch die Bauern auf La Palma getroffen. Wie das zuständige Amt im Cabildo von La Palma mitteilte, erreichen die Verluste in der Landwirtschaft infolge der Hitze teilweise 100%.

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24.08.2007 - La Palma - Der Präsident des Inselverbandes der Landwirte und Viehzüchter, Miguel Martín, gab nach Bekanntwerden dieser Daten zu bedenken, dass die Bauern diese Ernteeinbußen ohne Hilfe wohl kaum ausgleichen können und sich in einer verzweifelten Lage befinden. Die Regionalregierung und das Cabildo forderte er auf, die Problematik gemeinsam anzugehen und über Subventionen und andere Hilfeleistungen für die betroffenen Landwirte nachzudenken.
Selbstverständlich sei es schwer, im gesetzlichen Rahmen der EU direkte Subventionen wegen Ernteverlusten zu zahlen, doch irgendeine Möglichkeit ließe sich sicher finden, versicherte Martín. Den Bauern dürfe jetzt nicht der Rücken gekehrt werden.
Die Landwirte rief Martín auf, in Zukunft ihre Avocado-, Wein- oder Bananenproduktion durch eine Versicherung vor ähnlichen Schäden zu schützen.

Alles verloren

Die Ernteverluste infolge der extremen Wetterverhältnisse Ende Juli belaufen sich auf La Palma zum Teil auf 100%. In Tijarafe und Puntagorda sind 70% der Avocadoplantagen betroffen.
Auch Mangos und Papayas haben gelitten und im Tal von Aridane vernichtete die Hitzewelle sämtliche Blumen und Pflanzenzüchtungen für die neue Saison.
Besonderen Schaden erlitten auch die Weinbauern. Die Malvasíatrauben in Fuencaliente beispielsweise haben die Hitze nicht verkraftet und der Ernteverlust beträgt 100%. In Weingärten in Breña Baja, Breña Alta, Mazo und Valle de Aridane wurden zum Teil ebenfalls 80% der Trauben durch die Hitze vernichtet.








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