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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Alpinist von Teneriffa bezwingt die sieben jeweils höchsten Berge der Kontinente

Herr der sieben höchsten Gipfel

Eigentlich wohnt Juan Diego Amador (geb. 1972 in Santa Cruz de Tenerife) in La Laguna. Doch der leidenschaftliche Alpinist hat sich während der letzten Jahre die „Dächer der Welt“ zur Heimat gemacht und kann seit kurzem mit Stolz behaupten, alle sieben jeweils höchsten Erhebungen der Kontinente erklommen zu haben.



Juan Diego Amador – leidenschaftlicher Bergsteiger aus La Laguna.
Galerie© EFE
Juan Diego Amador – leidenschaftlicher Bergsteiger aus La Laguna.
07.07.2007 - Teneriffa - Zu Ehren seiner Heimat mit ihren sieben Inseln startete er das Projekt „7 Islas 7 cimas“. Dabei setzte er sich das Ziel nacheinander die jeweils höchsten Gipfel der sieben Kontinente zu besteigen. Im Juni stellte er sich der letzten Herausforderung auf seiner Liste der höchsten Berge, dem Mount McKinley in Nordamerika. Mit dem 6.194 m hohen Gipfel erreichte der kanarische Bergsteiger auch den Gipfel seines persönlichen Erfolgs. Am 28. Juni kehrte er nach Teneriffa zurück, um von seinem Abenteuer der sieben Gipfel – Mount Everest, Elbrus, Mount Vinson, Carstensz Pyramid, Aconagua, Kilimandscharo (Kibo) und  Mount McKinley – zu berichten.

„Es bliebt noch viel Umweltschutzarbeit zu leisten“

Juan Diego Amador kam gerade rechtzeitig nach Hause, um das Fest zu Ehren des Teide mitfeiern zu können, der am 28. Juni von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Er sei von Anfang an davon überzeugt gewesen, dass die Unesco dem Teide diesen Titel nicht abschlagen kann und er freue sich natürlich sehr darüber. Allerdings räumte Amador ein, nach allem, was er in der Welt gesehen hat, stehe fest, dass auf den Inseln noch viel Umweltschutzarbeit zu leisten bleibt. „Letztendlich werden Gebiete wie der Teide-Nationalpark zu kleinen Inseln der Natur inmitten des Chaos“, sagt der Bergsteiger, der von Beruf Geograf ist. Die Ernennung des Teide zu einem der Naturdenkmäler der Welt sei  auch wichtig, um der kanarischen Bevölkerung die Bedeutung der Natur vor Augen zu führen, „denn es scheint mir manchmal so als seien wir Canarios selbst die letzten, in deren Bewusstsein diese Botschaft dringt“.








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