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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Die Universität von La Laguna ist nicht besonders erfreut über die Pläne der Gemeinde

Wirbel um La Orotavas Privatuniversität

Die Universität von La Laguna (ULL) gibt sich äußerst „überrascht“ was die Pläne La Orotavas betrifft, in ihrer Gemeinde eine Privatuniversität zu genehmigen. Konkret geht es hierbei um die Madrider Universidad Europea, die in La Orotava eine Zweigstelle einrichten will und dabei bei Bürgermeister Isaac Valencia auf offene Ohren stößt.



05.10.2007 - Teneriffa - Bereits seit längerem sei man mit verschiedenen Gemeinden im Gespräch gewesen, um die Möglichkeit ins Auge zu fassen, verschiedene Fakultäten der ULL möglicherweise auch außerhalb La Lagunas zu etablieren, ließ das Rektorat diesbezüglich wissen. Dies liege nicht zuletzt darin begründet, dass Gemeinderäte eigentlich öffentlichen Einrichtungen mehr Wert als privaten geben sollten. Ganz abgesehen davon, könne eine private Universität nie das Niveau einer öffentlichen Hochschule anbieten.
Ganz anders sieht dies jedoch für La Orotavas Stadtvater aus. Die ULL habe andere Inselgemeinden nie als mögliche Standorte für die Einrichtung einer Fakultät ins Auge gefasst, versicherte Valencia diesbezüglich. Für ihn steht fest, dass die Existenz einer Privatuniversität in diesem Bereich der Insel auch eine Art Wirtschaftsmotor für den Norden Teneriffas darstellen könne. Nicht umsonst sei hier die Rede von einer Universität mit bis bis 4.000 Studenten. Tatsache ist in jedem Fall, dass die Madrider Universidad Europea (UEM) dem kanarischen Bildungsministerium Ende September bereits ein entsprechendes Projekt vorgelegt hat. Bei diesem Treffen war auch Isaac Valencia zugegen. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass die UEM 25 Millionen Euro in ihre Zweigstelle auf Teneriffa investieren und damit rund 4.000 Studenten den Zugang zu acht verschiedenen Studiengängen ermöglichen will.






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