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Ausgabe Nr. 72 vom 8. - 21. Oktober 2008
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In der Johannisnacht luden viele Gemeinden zu Veranstaltungen am Meer ein

Strandfeten zu 99% illegal

Am 23. Juni wurde allerorts auf den Kanaren der längste Tag und die kürzeste Nacht gefeiert. Johannisfeuer leuchteten überall und zur Sonnwendfeier veranstalteten viele Gemeinden Feste mit Musik und Unterhaltung an der Küste.



In Haría auf Lanzarote gehört zur Tradition in der Johannisnacht auch das Verbrennen einer Stoffpuppe – ‘Don Facundo’.
Galerie© EFE
In Haría auf Lanzarote gehört zur Tradition in der Johannisnacht auch das Verbrennen einer Stoffpuppe – ‘Don Facundo’.
03.07.2008 - Kanarische Inseln - Besonders vielseitig und demnach auch gut besucht waren die Veranstaltungen der „Noche de San Juan“ an den Stränden Las Teresitas und Playa Jardín auf Teneriffa und Las Canteras auf Gran Canaria. Tausende Menschen strömten an die Strände und richteten sich dort für den Abend mit Decken, Badehandtüchern, Zelten, Fackeln, Kerzen, Essen und Trinken häuslich ein. Dabei erinnerte das dem spanischen Umweltministerium unterstehende Küstenamt schon am 23. Juni daran, dass 99% aller fiestas am Strand illegal sind.
Doch an das Verbot hält sich niemand, und selbst vom Küs­tenamt aus muss zugegeben werden, dass eine Verfolgung sämtlicher „Täter“ unmöglich wäre. Immerhin, wird in der Mitteilung festgestellt, kümmern sich die meisten Gemeinden anschließend um die Säuberung der Strände. Dennoch wies das Küstenamt darauf hin, dass das Entzünden von Feuer an den Stränden grund­sätzlich verboten ist.






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