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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Auf den Kanarischen Inseln wird er bei 33° ausgelöst

Öffentlicher Aktionsplan gegen Hitze

Die Gemeindeverwaltungen, das Rote Kreuz und die Caritas nehmen in diesem Jahr zum dritten Mal am Nationalplan gegen die Folgen der Hitze teil, der am 1. Juni in Kraft getreten ist und bis zum 31. Oktober läuft.

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Seit der extremen Hitzewelle im Sommer 2003 bemühen sich die spanischen Behörden verstärkt darum, die Bevölkerung frühzeitig über Vorbeugung und Behandlung von durch zu hohe Temperaturen ausgelöste Gesundheitsprobleme zu informieren.
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Seit der extremen Hitzewelle im Sommer 2003 bemühen sich die spanischen Behörden verstärkt darum, die Bevölkerung frühzeitig über Vorbeugung und Behandlung von durch zu hohe Temperaturen ausgelöste Gesundheitsprobleme zu informieren.
07.06.2006 - Kanarische Inseln - In der Provinz Teneriffa wurde die so genannte Schwellentemperatur, bei der die vorgesehenen Maßnahmen in Aktion gesetzt werden auf 33 Grad festgelegt.
Das Gesundheitsministerium hat in diesen Präventionsplan auch die spanischen Wetterdienste mit einbezogen der vorsieht, den Folgen starker Hitze besonders in den gefährdeten Bevölkerungsschichten wie Kinder, chronisch Kranke und ältere Menschen vorzubeugen.
„Information und Assistenz sind die beiden Säulen dieses Plans“, erklärte Gesundheitsministerin Elena Salgado, die daran erinnerte, dass im vergangenen Jahr neun Todesfälle direkt auf die Hitze zurückzuführen waren. Im Jahr 2004 waren es noch 26.

Wichtigste Empfehlungen
Bei den Wetterberichten der Fernsehsender sollen Ratschläge gegen die Hitze erteilt werden, wie häufiges Trinken von Wasser auch wenn kein Durst verspürt wird, sowie die direkte Sonnenbestrahlung zu vermeiden. Das betrifft besonders Kinder und alte Menschen.
Es wird auch geraten, helle und leichte Kleidung zu tragen sowie Medikamente an kühlen Orten aufzubewahren, weil die Hitze ihre Wirkung beeinflussen kann. Auch sollte starke körperliche Anstrengung nicht während der heißen Mittagsstunden erfolgen.
Diese Ratschläge für die heißen Tage werden auch durch das Rote Kreuz und die Caritas verbreitet. Das Rote Kreuz hat seit dem 1. Juni ein Gratistelefon mit der Nummer 900 222 229 eingerichtet. Dort werden Notrufe entgegengenommen und Ratschläge erteilt.
Wie der Präsident der Organisation, Juan Manuel Suárez del Toro mitteilte, wurde diese Nummer im vergangenen Jahr 105.500 Mal angerufen. 3.891 Hausbesuche waren erforderlich und mehr als 81.000 Beratungen wurden durchgeführt.

Schwellentemperaturen unterschiedlich

In diesem Jahr wurde für jede Provinz die Schwellentemperatur festgelegt, bei der der Aktionsplan in Kraft tritt. Eine so genannte Ampel zeigt den Grad der Gefahr für die Gesundheit: Grün = kein Risiko; Gelb = wenig Risiko, nur ein bis zwei Tage übersteigen die Temperaturen die Schwelle; Orange = mittleres Risiko mit drei bis vier Tagen erhöhter Temperatur; Rot = hohes Risiko für die Gesundheit durch eine Hitzewelle, die mehr als fünf Tage anhält.
Das Gesundheitsministerium weist auch auf die erhöhte Gefahr von Lebensmittelvergiftungen während der Sommermonate hin sowie auf  das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Im Jahr 2003 starben 761 Personen an dieser Krebsart.








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