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Ausgabe Nr. 75 vom 19. November - 2. Dezember 2008
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Madrid sucht Landestützpunkte auf dem Festland

Kanaren wollen mehr Billig-Airlines

Die spanische Zentralregierung unterstützt den Wunsch der kanarischen Regierung mehr sogenannte Low Cost Carrier, oder Billig-Fluggesellschaften, auf die Kanarischen Inseln zu locken. Damit will man den Rückgang der Zahl ausländischer Touristen auf den Kanaren stoppen, der unter anderem auf fehlende Flugverbindungen zurückgeführt wird.



Spanische Regierung unterstützt den kanarischen Wunsch nach mehr Low-Cost-Carrier.
Galerie© EasyJet Airline Company Limited
Spanische Regierung unterstützt den kanarischen Wunsch nach mehr Low-Cost-Carrier.
27.10.2005 - Kanarische Inseln - Der Generalsekretär für Tourismus, Raimon Martínez Fraile, hat in diesem Zusammenhang in Madrid erklärt, dass man dabei sei Stützpunkte, beziehungsweise sogenannte Hubs, für die betroffenen Fluggesellschaftn in Süd-Spanien einzurichten.
Einer der Hauptgründe der von Seiten der Billig-Airlines genannt wird, um zu erklären, warum sie bisher die Kanarischen Inseln nicht im Angebot haben, ist die zu große Distanz von ihren Heimatflughäfen bis zum kanarischen Archipel. Dies würde den Aufbau einer bedeutenden Infrastruktur erforderlich machen, wozu man nicht bereit ist, da dies die Kosten stark erhöhen würde.
Da die spanischen Politiker die fehlenden Verbindungen der immer populärer werdenden Fluglinien mit den günstigen Preisen als Hauptgrund für den Rückgang der ausländischen Touristen auf den Kanaren betrachten, wollen sie den in diesem Bereich tätigen Anbietern so weit wie möglich entgegenkommen.
Obwohl die Zahl ausländischer Touristen von Januar bis September in Spanien um 6,3% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist und jetzt bei 44,4 Millionen liegt, ist der Trend auf den Kanaren weiterhin negativ. Von Januar bis August ging die Zahl der ausländischen Touristen hier um 146.119 zurück, was einem Anteil von 2,38% entspricht.
Die kanarische Vizeministerin für Tourismus, Pilar Parejo, begrüßte die Entscheidung Madrids mit dieser Maßnahme dem kanarischen Tourismussektor unter die Arme zu greifen. „Wir arbeiten daran die gesamte Flugkapazität zu erhöhen; Charter-, Linien-, oder Billiganbieter gleichermaßen“, erklärte Parejo. Man dürfe zudem nicht davon ausgehen, dass eine Erhöhung der Flugpassagier-Zahlen gleichzeitig eine Erhöhung der Touristenzahlen bedeute.






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