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Ausgabe Nr. 77 vom 17. Dezember 2008 - 6. Januar 2009
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Quo vadis Tenerife?



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09.10.2008 - - Ich beziehe mich auf die Artikel „Hoteliers von Puerto schlagen Alarm“ und „Hotel Internacional geschlossen“ in Ausgabe 69.
Es ist richtig, nicht die Hotels allein sind Schuld an der Miesere wegen fehlender Urlauber. Wenn das Personal Monate lang kein Geld für seine Arbeit bekommt, dann lässt auch der Service nach und die Urlauber merken so etwas sofort und bleiben weg. Aber viel wichtiger ist, wenn man Urlauber wieder für Teneriffa gewinnen möchte, dann sind viele bauliche Veränderungen dringend nötig, sonst wird in naher Zukunft der letzte Urlauber hier seine Sachen packen und die Insel verlassen. Dann können die Canarios wieder das machen, was sie am liebs­ten tun: Fiestas feiern und richtig böllern. Dann sind die Meckerer endlich weg, die immer alles besser wissen. Nichts gegen die Canarios, aber die Insel lebt doch nur vom Tourismus ganz allein. Wenn ich meine kanarischen Amigos auf die Missstände anspreche, zucken sie mit den Schultern, lachen mich an und sagen: „Pues es así – Ja, so ist das halt“.
Ganz viele Baukräne aufstellen und alles mit Beton zuschütten. Es muss doch möglich sein, diese noch schöne Insel kaputt zu kriegen. Irgendwann hat die Bauwirtschaft hier keine Zukunft mehr, auch wenn sie jetzt schon darüber klagen, dass die Baufirmen und Handwrker arbeitslos werden. Also, keine Neubauten mehr, nur das alte Zeug abreißen und der Zeit und den Urlaubern gerecht wieder aufbauen und erneuern.
„Quo vadis Tenerife“ – wie sieht Deine Zukunft aus?

Reinhard Metje
Santa Ursula









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