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Ausgabe Nr. 74 vom 5. - 18. November 2008
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Deutschfeindliche Angestellte der Polizeiwache





07.03.2008 - - Beschwerde über die Sachbearbeiterin in der Polizeistation Puerto de la Cruz (N.I.E. Nummerbeantragung).
Ich möchte meinen Ärger über die deutschfeindliche Angestellte der Polizeiwache in Puerto de la Cruz (Abteilung: Extranjero - N.I.E. Nummernbeantragung) an die Medien weitergeben, in der Hoffnung, dass wir Deutschen uns diese Art des Umganges mit uns, von dieser Frau nicht länger bieten lassen müssen. Wir haben hier ein App. und leben für mehrere Monate im Jahr - seit 9 Jahren - hier. Da ich ein wenig spanisch sprechen kann, helfe ich gerne meinen deutschen Mitmenschen, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind. Sachverhalt: Am 21.2.08 wurde ich in der Polizeistation Puerto de la Cruz vorstellig wegen eines Termins für meine Nachbarn, die sich z.Z. in Deutschland aufhalten. Meine Nachbarn benötigen drei N.I.E. Nummern, weil sie sich hier ein App. kaufen wollen.
Da ich zuvor auch schon anderen Nachbarn sprachlich geholfen habe bei der Vergabe  von N.I.E. Nummern, war ich zuversichtlich, wieder helfen zu könnnen. Anstatt Hilfe, bekam ich Deutschfeindlichkeit zu spüren. Mir ist schon bislang bei jedem Besuch (4mal dort) immer das Verhalten dieser deutschfeindlichen Dame aufgefallen, aber dieses Mal hat sie ihre Feindlichkeit mir persönlich entgegengebracht.
Folgendes ereignete sich: Ich hatte mein Anliegen in spanischer Sprache zu Papier gebracht, weil mir das Schreiben und Lesen besser liegt, als das Aussprechen (s. anliegende Zeilen). Ich hatte Platz genommen, weil noch einige Leute vor mir waren. Nach mir erschienen drei deutsche Personen. Sofort wurden diese von der deutschfeindlichen Dame gemustert und nicht wieder aus den Augen gelassen. Als diese sich nun unterhielten, verzog sie ihr Gesicht in eine recht böse Miene und sie starrte die Leute wütend an, schlug sich vehement auf ihren Mund mit der Geste, die sollen den Mund halten. Die Leute wussten nichts damit anzufangen, ich hörte, wie der eine Mann zu den anderen sagte, was hat die denn. Ich wusste ganz genau, was diese Dame hatte, sagte aber nichts, denn auch mich stierte sie durchdringlich an, wahrscheinlich hat sie mich wiedererkannt, denn sie hat bei unserem letzten Besuch vor ca. drei Jahren dort mit Bekannten, uns auch den Mund verboten und drohte uns, rauszuwerfen. Als ich nun an der Reihe war, leitete ich das Gespräch auf spanisch ein mit den Worten: Perdóne - hablo un poco español solamente - por eso he escrito mi deseo. Sie warf einen flüchtigen Blick auf mein Schreiben und fragte mich: dos personas - ich sagte tres personas. Dann überreichte sie mir Nummern mit dem Datum 21.4.08. Da habe ich antworten wollen, dass dieser Termin zu spät wäre, weil die Nachbarn doch dann nicht mehr hier wären. Sie ließ mich nicht zu Wort kommen, obwohl ich ihr alles - zwar sehr langsam - auf spanisch sagen wollte. Sie schrie mich an und zeigte mir ein Schild in deutscher Sprache - bringen Sie bitte einen Dolmetscher mit - . Ich habe es dann noch mal versucht auf spanisch, hatte noch nicht mal ein Wort ausgesprochen, da schrie sie: „La Señora“. Und riss wieder das Schild hoch. Ich hatte das Gefühl der Bedrohung. Ich denke, dass diese Sachbearbeiterin in der nicht für sie geeigneten Abteilung eingesetzt ist. Oder hat die Dame von der obersten Etage den Auftrag erhalten, uns Deutsche hier so zu behanden? Ich denke, dass wir uns diese Art der Behandlung nicht gefallen lassen müssen, denn auch wir bezahlen unsere Steuern hier und beim Kauf/Verkauf einer Immobilie wird auch von uns gut abkassiert. Z.B. Nichtresidentensteuer etc. Bislang habe ich keine schlechten Erfahrungen mit den Canarios gemacht, im Gegenteil, sie sind zuvorkommend, sehr hilfsbereit, wenn sie merken, dass man sich auch ein wenig bemüht, deren Sprache sprechen zu können, daher ärgert mich dieser Vorfall sehr. Und wenn meine Nachbarn von Deutschland anreisen, so möchte ich diese begleiten wegen der benötigten N.I.E. Nummern, also es steht noch ein Besuch dort für mich/uns an und gute Miene zum bösen Spiel zu machen, liegt mir nicht so sehr. Außerdem denke ich, wenn keiner sich effektiv beschwert, wird die Dame noch bestärkt in ihrem Handeln. Ich hoffe, dass dieser Dame das deutschfeindliche „Handwerk“ gelegt werden kann, auch im Interesse anderer deutscher Mitbürger/innen hier.

H. Puls
Santa Ursula









Leserbriefe zu Artikel Deutschfeindliche Angestellte der Polizeiwache

27.04.2008 - Maria Fischer, Los Realejos
Ausländerpolizei Puerto
Zu dem Artikel Deutschfeindliche Angestellte der Polizeiwache haben wohl viele so ihre Erfahrungen gemacht. Ich habe nun leider sogar den Verdacht, dass sie bewusst persönliche Daten falsch ins Dokument schreibt, damit man gezwungen ist, nochmals wiederzukommen und Umwege und Scherereien hat. Weil ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es so schwierig ist, einen Namen korrekt einzutragen. Sie hat an meinen Namen hinten , so als wäre es ein Zweitname, einen weiteren angehängt, der gar nichts mit mir zu tun hat. Wo sie den herhat ist mir rätselhaft. Ausserdem hat sie eine weitere Ziffer an meine NIE nummer angehängt. Kann so etwas noch ein Versehen sein. Als sie mir das Formular zum nachprüfen gab, hat sie gar nicht abgewartet bis ich mit der Prüfung fertig war, sondern das Blatt gleich wieder an sich genommen, es schien wirklich so als wollte sie gar nicht dass ich es ganz durchlese. Ja, nun muss ich also wieder hin um die Daten korrigieren zu lassen. Soweit meine Erfahrungen. Sehr schade.

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